Viele Österreicher verärgert über Niedrigzinsphase

Über die schon lange immer noch andauernde Niedrigzinsphase ärgert sich mittlerweile mehr
als jeder zweite Österreicher. So gaben dieses 53% der Befragten bei einer ING-DiBa-Umfrage/ING International Survey an, bei der untersucht wurde, welche Auswirkungen die Niedrigzinsphase auf die Spargewohnheiten hat.

Bei einen großen Teil der Befragten (51%) gab es trotz der Niedrigzinsen keine Änderungen bei den Spargewohnheiten. Vom Sparbuch Geld abgezogen haben dagegen 25% der Befragten und 23% legen weniger Geld auf die hohe Kante. Ein kleiner Teil der Befragten(3%) gab an, deswegen mehr auf die hohe Kante zu legen.

Das nicht gesparte Geld fließt nun zu einem großen Teil mehr in den Konsum, aber auch in zweiter Linie in andere Veranlagungen.

So konnte die ING DiBa zum Beispiel eine deutliche Steigerung des Fondvolumens spüren. So stieg bei der Bank das Fondsvolumen der Kunden seit Jahresbeginn um 28%. Wir sind damit deutlich schneller gewachsen, als der Fondsmarkt in Österreich“, erzählt Luc Truyens, CEO der ING-DiBa Austria. „Zumindest im Fondsbereich scheinen die Österreicher ihre Scheu vor Anlagealternativen nach und nach abzulegen“, freut er sich.