Viele Österreicher mit Bankkonditionen unzufrieden – Trotzdem wenig Wechselwillige

Viele Österreicher sind mit den Bankkonditionen ihrer Bank unzufrieden, zu diesen Ergebnis kommt eine Umfrage im Auftrag der ING-DiBA Austria. So gab bei der Umfrage mehr als jeder zweite (56%) an, das die Gebühren für Bankleistungen generell zu teuer wären. (29% sagen die Gebühren wären zu hoch, 21% finden die Gebühren zu hoch, planen aber dennoch keinen Wechsel sowie 6%, die wegen hoher Gebühren mit der Bank verhandeln wollen). Einen Wechsel der Bank planen trotz der Unzufriedenheit mit den Konditionen nur 6% der Befragten.

Ein wichtiger Grund warum nur so wenig wechseln wollen, ist das es oft an Informationen, verständlichen Geschäftsbedingungen sowie dem konkreten Willen, etwas zu ändern fehlt – nämlich zum besseren Angebot zu wechseln.

So gaben 35% der Befragten an, das sie Konditionen ihrer Bank gar nicht oder nur kaum kennen. Bei der Frage nach der Verständlichkeit der Konditionen gaben auch nur 43% an, alles zu verstehen. Für mehr als ein Drittel (36%) ist nicht alles verständlich bzw. transparent. 10% verstehen die Konditionen gar nicht und 11% haben sich damit noch nie beschäftigt.

Laut der Umfrage informiert sich für den Fall, das ein Bankwechsel ansteht ein großer Teil aktuell über die Homepages der Banken. Danach folgen als Informationsquelle die Bankfiliale, Vergleichsportale, Familie und Freunde.

Bei der Umfrage wurden im Mai/Juni diesen Jahres 1.000 Österreicher ab 18 Jahren repräsentativ vom Institut Ipsos im Auftrag der ING-DiBa Austria befragt.